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Systemische Aufstellungen

Es gibt verschiedene Vorgehensweisen bei der Durchführung von Aufstellungen.
In unserer Aufstellungsarbeit grenzen wir uns gegen die Verfahrensweise Hellingers ab. Unsere Vorgehensweise basiert auf dem IFS-Ansatz von Prof. Richard Schwartz (IFS-Aufstellungen mit dem Inneren Team) sowie auf der Arbeit von Prof. Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer (Strukturaufstellungen) jeweils unter Verwendung der Sprachmuster nach Milton Erickson.

Systemische Aufstellungen sind eine sehr wirkungsvolle Methode, um unbewußte oder verborgene Elemente des Problem- und Lösungsrelevanten Systems der KlientInnen äußerlich sichtbar zu machen sowie komplexe Wechselwirkungen und Zusammenhänge greifbarer und anschaulicher werden zu lassen.  Dabei können sowohl innere als auch äußere Systeme externalisiert werden. Veränderung geschieht dabei durch Erfahrung im Erleben des Aufstellungsprozesses, nicht durch Deutung.

In einem ersten Schritt werden relevante Systemelemente für das Anliegen der KlientInnen identifiziert und benannt. Anschließend werden für diese Elemente Repräsentanten gewählt – entweder Symbole (im Einzelcoaching) oder Personen (bei Gruppenaufstellungen). Die KlientInnen wählen dann für diese  Repräsentanten in einer spezifischen Vorgehensweise einen stimmigen Platz im Raum.

Basis für die weitere Arbeit ist die Fähigkeit des Menschen zur repräsentierenden Wahrnehmung, d.h. die Qualität der einzelnen Positionen sowie der Beziehungen der dargestellten Elemente zueinander in einem Aufstellungsbild durch spontane Körperwahrnehmungen zu erfahren. Diese Wahrnehmungsfähigkeiten ermöglichen überraschende Einsichten in Strukturen und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Aufstellungsarbeit ermöglicht einen körperlich erfahrbaren Zugang zu der Problem- und Lösungswelt der KlientInnen. Implizites Wissen wird in explizites Wissen überführt.
Dabei können KlientInnen die Zusammenhänge gleichzeitig von außen als Beobachter wie auch von innen als Beteiligte deutlich erkennen - und damit gut bearbeiten.

Lösungsansätze lassen sich im Rahmen von Aufstellungen in der Praxis effektiv und effizient entwickeln und können in ihrer Wirksamkeit direkt während der Aufstellung überprüft werden.
Das entwickelte Lösungsbild setzt Ressourcen für den weiteren Weg bzw. den zur Lösung notwendigen Veränderungsprozess beim Klienten frei.

Häufig wird mit dieser Methodik in wenigen Stunden Klarheit und Kraft für lösungsorientierte Veränderungen gewonnen, die mit anderen Methoden nur mit weit größerem Aufwand hätten erreicht werden können.

Weitere Informationen:

  • zu IFS-basierten Aufstellungen: Thomas Dietz:„Systemische Aufstellungen im Einzelcoaching“, managerSeminare, Heft69, September 2003, S. 62 ff.
  • zu Strukturaufstellungen: www.syst.info
 
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